Intro


Das Seminar beschäftigt sich diesmal mit der Ansicht, dass die Welt eine rechnende Maschine sei. Der (Science-Fiction) Hypothese folgend, dass unsere bildliche Vorstellungswelt auch unsere materielle Wirklichkeit bestimmt, und dass insofern das Virtuelle das Reale ist, untersuchen wir verschiedene (visuelle) Ideen zu “Computern”, und deren Einfluss auf unser Welt- und Selbstverständnis.

Diese kritische Betrachtung von Cyberculture im Wandel der Zeit beginnt mit einem Cybernetics Crash Course, bewegt sich weiter zur techno-spirituellen Architekturbewegung der Metabolisten in Japan, ent- lang kalifornischer Counterculture bis zur Erfindung des Internets, quer durch Donna Harraway’s Cyborg Manifesto, ins Wood Wide Web, vorbei an Techgnosis, um schliesslich mit zeitgenössischen Masterfragen zu Terraforming, denkenden Maschinen und Crypto-Kapitalismus zu schliessen.